Ein Touristenmagnet in Hamburg, mit jährlich 9 Millionen Besuchern, ist der “Hamburger Dom”. Die Veranstaltungen der Volksfeste finden regelmäßig, dreimal im Jahr, auf dem “Heiligengeistfeld” statt. Man unterscheidet zwischen dem Winterdom (Anfang November bis Anfang Dezember), dem Frühlingsdom (auch Frühlingsfest genannt im März/April) und dem Sommerdom (oder auch Hummelfest genannt im Juli/August). Immer wieder schaukeln sich die Besucherzahlen bei den einzelnen Events enorm hoch. Der Dom hat seinen Ursprung im 14. Jahrhundert. Damals bauten Händler und Gaukler in Hamburg ihre Stände am Mariendom auf. Dort hielt sich der Markt bis 1804 und wurde quasi zerschlagen, als im Jahre 1807 der marode Mariendom abgerissen wurde. Da man den Marktleuten keinen neuen Platz zuwies, verteilten sie sich auf die einzelnen Marktplätze der Stadt: dem Gänsemarkt, dem Großneumarkt, dem Pferdemarkt sowie dem Zeughausmarkt. Vom Jahr 1880 an zogen die Schausteller auf das heutige “Heiligengeistfeld”, wo man den Hamburger Dom auch heute noch findet. Zu den genannten Events sind mehr als 260 Schausteller auf dem ca. 160.000 Quadratmeter großen Festgelände vertreten – und wie man es von einem Jahrmarkt gewohnt ist, findet man hier, bunt durcheinander gemischt, Losbuden, Imbissbuden, Kinderkarussells und die modernsten Fahrgeschäfte. Einen ganz besonders zu empfehlenden Ausblick hat man vom größten transportablen Riesenrad der Welt auf dem Hamburger Dom am Abend, wenn im Hafen die Lichter angehen. Die beleuchteten Docks, teilweise angestrahlte Schiffe in den Trockendocks und Container-Hebevorrichtungen hinterlassen bei jedem Touristen einen bleibenden Eindruck dieser wunderschönen Hafen- und Hansestadt Hamburg.