Mit der S-Bahn geht es an die Landungsbrücken zum Hamburger Hafen hinunter. Die Landungsbrücken selbst sind auf Pontons gelagert, sodass sie sich problemlos dem Tidenhub anpassen können. Das Wasser läuft fünf Stunden auf und sieben Stunden ab. Von hier aus hat man die Möglichkeit, entweder in eine Fähre zu steigen, mit der man dann in die Stadtteile Finkenwerder oder Blankenese fahren kann – oder eine andere interessante Alternative ist die kleine oder große Hafenrundfahrt. Hier bekommt man in der Nähe der Docks interessante Einsichten in Schiffsrümpfe und Schiffsschrauben. Bei einigermaßen ruhigem Wetter fahren die Ausflugsdampfer ganz nah an die vor Anker liegenden Schiffe heran. Hamburg ist nach Rotterdam der zweitgrößte Hafen in Europa, gleichzeitig gehört er zu den neun größten Containerumschlaghäfen der Welt. Eine weitere Sehenswürdigkeit Hamburgs ist der Alte Elbtunnel. Es ist ein Bau mit einem grünen Kuppeldach, dessen Eingang aus Tuffgestein errichtet wurde. Die Eröffnung des alten Elbtunnels war 1911. In diesem Jahr wurde der Alte Elbtunnel für Fußgänger und Autos freigegeben. Der Tunnel liegt in 23 ½ Metern Tiefe. Seine Röhren, die aus weißen, mit Reliefs geschmückten Kacheln bestehen, waren damals eine technische Sensation und wurden errichtet, damit die Werftarbeiter schneller zu ihren Arbeitsplätzen auf die Südseite der Elbe kamen. Es gab zu dem Zeitpunkt nicht genug Beförderungskapazitäten für die Menschenmassen. Der Alte Elbtunnel steht seit 2003 unter Denkmalschutz.